Ich will das aber
Shownotes
Am Beispiel von Medienzeiten und Süßigkeiten schauen wir auf die Reaktionen der Kinder und auf unsere eigenen Erwartungen als Erwachsene. Dabei teilen wir persönliche Erfahrungen aus dem Familienalltag, keine allgemeingültigen Regeln.
- Hinter den Wunsch schauen: Noch weiterzuschauen ist zunächst ein Wunsch. Ob dahinter etwa Ruhe, Zeit oder Nähe steckt, wissen wir nicht automatisch. Nachfragen kann helfen, besser zu verstehen, was gerade wichtig ist.
- Bedürfnisse ernst nehmen und Grenzen halten: Bedürfnisorientierung bedeutet nicht, jeden Wunsch zu erfüllen. Ein Nein zu einer Sache ist kein Nein zum Kind. Wunsch, Bedürfnis und Grenze dürfen gleichzeitig da sein.
- Den eigenen Rahmen klären: Warum ist mir diese Grenze wichtig? Was kann ich erklären, und wo ist für mich ein Kompromiss möglich? Grenzen können Orientierung geben, ohne in jeder Situation starr bleiben zu müssen.
- Altersgerecht im Gespräch bleiben: Mit einem zweijährigen Kind lässt sich keine Grundsatzdiskussion führen. Bei älteren Kindern beschreiben wir, wie gemeinsames Überlegen und Aushandeln im eigenen Familienalltag aussehen können.
- Übergänge ankündigen: Als konkretes Beispiel besprechen wir eine vereinbarte halbe Stunde Medienzeit mit einer Erinnerung fünf Minuten vor dem Ende. So wird eine bestehende Absprache noch einmal angekündigt.
Es muss nicht immer „Ich gebe nach“ oder „Ich setze mich durch“ heißen. Wir sprechen darüber, wie sich diese Härte herausnehmen lässt, ohne die eigene Grenze aufzugeben. Im Mittelpunkt steht, miteinander in Verbindung zu bleiben und sowohl die Wünsche des Kindes als auch die eigenen Grenzen ernst zu nehmen.
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00:00:00: Hey, ho!
00:00:03: Ich wollte gerade sagen hey-ho let's go.
00:00:05: So,
00:00:05: wollen wir eine Folge auch noch nie angefangen?
00:00:09: Nee, nee.
00:00:12: Aber es ist glaube ich dem Thema geschuldet.
00:00:15: Heute haben wir wieder ein gutes Thema mitgebracht.
00:00:19: Ja, der Satz hat das in sich und ich hau ihn jetzt einfach raus.
00:00:27: Ausrufe zeichnen, drei Stück dahinter.
00:00:31: Ja?
00:00:31: Das ist ein Satz!
00:00:33: Der bringt uns manchmal an unsere Grenzen super schnell.
00:00:36: als Eltern finde ich und dann geht es natürlich hinher.
00:00:43: im Kopf muss ich nachgeben.
00:00:45: Die
00:00:45: Frage muss jetzt konsequent sein da kann ich nach geben.
00:00:48: was ist die Konsequenz dessen?
00:00:50: ja herzlich willkommen bei Familienrat deinem Gesprächsraum für echten Austausch.
00:00:55: Ich würde mal mit der Alltags-Situationen anfangen bei dem Satz, ich will das aber.
00:01:01: Ich möchte noch eine Folge gucken, das Kind.
00:01:03: Eine Serie, ich möchte Süßigkeiten ... Aber wir würden jetzt gleich Armbrot essen eigentlich.
00:01:08: Ich müsste keine Zähne putzen und nicht mehr das T-Shirt anziehen.
00:01:12: Das kann man doch nicht ewig ziehen oder?
00:01:14: Ja!
00:01:15: Ich will noch nicht nach Hause.
00:01:16: Also ich finde, wir könnten da so ne ... Wir können dann richtig lange Latte draus machen.
00:01:23: Und die Tafel, die wär gefüllt.
00:01:25: Die
00:01:25: wäre voll.
00:01:28: Ich glaube, diesen Satz kennen wir echt alle.
00:01:31: Ja und ich finde den stark!
00:01:37: Ich glaube der hat halt so eine große Wucht wegen dem Wort ich will weil wir in unserer Generation haben ja ganz oft gehört ja ich das heißt ich möchte und nicht ich will ich möchte ich möchte
00:01:54: na es klingt
00:01:56: schon höflicher Aber wenn das nicht wäre... Also wer hat denn gesagt, dass ich will ist so gemeint wie es jetzt... Wie sagt man den?
00:02:11: Ich weiß was
00:02:12: du meinst.
00:02:12: Welche Bedeutung dahinter ist.
00:02:14: also ja ich möchte und ich will sind schon zwei Jahre weit Unterschiede weil das mal irgendwer gesagt hat aber grundsätzlich meinen sie ja das gleiche.
00:02:23: Naja, das Ding daraus ist ja einfach was passiert bei uns im Kopf der Eltern.
00:02:29: Ja?
00:02:30: Ich will das jetzt so und dann geht es sofort los!
00:02:33: Es ist ein Ping-Pong-Spiel im Kopf.
00:02:35: Gebe ich jetzt nach?
00:02:37: Bin ich denn zu unkonsequent?
00:02:39: Was passiert beim nächsten Mal?
00:02:41: Weißt du... Also es ist ja so'n... Gebe mich jetzt nach bin ich zu inconsequent.
00:02:47: Sag ich jetzt nein, es ist vielleicht zu hart.
00:02:50: also es is ja so einen... Innerhalb von zehn Sekunden geht ja da was los bei uns im Kopf.
00:02:57: Und das ist schon ... Ich glaub, das ist das eigentliche Problem.
00:02:59: Es gibt sofort Alarmzustand.
00:03:02: Pum!
00:03:04: Ja, aber was ist denn eigentlich?
00:03:07: Eigentlich ist es eine fehlende Impulskontrolle beim Kind.
00:03:11: Mhm.
00:03:12: Die fehlenden Impulskontonne, die das so rausbannern lässt.
00:03:14: Aber ich will jetzt auch nicht.
00:03:17: Anstatt quasi in überlegtem ... rationalen Denken zu sagen, ach Mama schade dass ich jetzt ausmachen muss.
00:03:26: Ich würde gerne noch eine halbe Stunde würde ich gerne noch gucken.
00:03:30: es ist ja die fehlende Impulskontrolle die noch gar nicht da sein kann anatomisch die das quasi ja entstehen lässt.
00:03:38: aber bei dir radt das ja schon los.
00:03:40: oder also nicht bei dir als Person sondern bei uns Erwachsenen geht's ja dann schon los.
00:03:46: Jetzt geht eine Endlust-Diskussion auf.
00:03:48: Was mache ich jetzt am besten, damit ich nicht noch drei Stunden diskutiere in Anführungszeichen?
00:03:53: Und natürlich auch überspitzt gesagt aber ich glaube dass dieses Ich Will das hat ja mal so eine Bedeutung bekommen von diesen auch so in Richtung ich bocke nicht so viel zick nicht so rum Das war alles ein Zeitalter Aber es war alles eine Zeit.
00:04:17: und ich glaube dieses ich will, das kommt auch bei den Kindern aufgrund der noch nicht vorhandenen Impulskontrolle viel schneller raus als sie es vielleicht selber kontrollieren
00:04:29: können.
00:04:30: Spannend!
00:04:31: Und wir können ja die Bremse ziehen als Erwachsene in dem wir sagen oh das kann
00:04:36: schnell.
00:04:39: Das muss wichtig sein,
00:04:40: erklären wir mal
00:04:42: warum.
00:04:43: was ist hier denn jetzt wichtig?
00:04:45: Ich musste's ja noch nicht sofort lösen
00:04:46: können Aber das verlangen wir, glaube ich von uns selbst.
00:04:50: Ja?
00:04:50: Also
00:04:51: klar!
00:04:52: Wir nehmen uns wieder viel mehr in den Rucksack als wir eigentlich bräuchten.
00:04:56: Passiert uns, glaube auch so...
00:04:59: Naja es ist ja was Automatisches irgendwie, was abgeht bei unserem Gehirn.
00:05:02: Also dieses Ping-Pong, was du vorhin beschrieben hast oder eben... Ist ja glaub ich einfach wie kriege ich das denn hin, dass dieses Thema, was da jetzt angesprochen wurde.
00:05:14: Das ist ja eigentlich Wunschbedürfnis.
00:05:17: Was ist es denn hier?
00:05:18: Grenzen.
00:05:18: –
00:05:19: Grenze,
00:05:20: was ist das?
00:05:20: Es ist ja ein so ein Knoll und ich würde es jetzt schön finden wenn wir das mal auseinander nehmen.
00:05:29: Also dass wir über dieses Thema Wunschbedürfnis und Grenze klar strukturieren.
00:05:37: Und
00:05:37: ich finde auch wichtig, dass wir das machen weil ich finde da draußen kurieren so viele Bedürfnisorientierte Erziehungsmethoden, die eigentlich gar nicht bedürfendes orientiert sind.
00:05:53: Ich glaube das viel oft sehr... Also es ist sehr häufig so ist dass wir Wunsch und Bedürfenes ein bisschen vertauschen.
00:06:01: Ja oder gar nicht hinterfragen.
00:06:05: Das ist glaube ich das Problem.
00:06:06: Aber fangen wir mal an.
00:06:09: Konkrete Situationen könnt ihr jetzt ja Fernsehen
00:06:13: machen?
00:06:14: Das Eisen nehmen ist mir egal.
00:06:16: Nee, lass uns mal Fernsehen nehmen.
00:06:17: Nehmen Fernseh?
00:06:18: Weißt du, weil Eis ist ja ... Süßigkeit und so kommt auch häufig vor.
00:06:24: Aber gerade so Fernsehen hat man ja auch viele Diskussionen mit.
00:06:29: Mhm.
00:06:31: Gerade in
00:06:33: der Praxis ist
00:06:33: das relativ häufig dieses Fernsehthema oder Tablet.
00:06:36: Also Medien!
00:06:37: Ich würde mal sagen wir nehmen das Thema Medien als Beispiel.
00:06:40: Ja, okay.
00:06:41: Medien.
00:06:42: Du hast das Thema Medien, äh, du machst jetzt aus.
00:06:48: Und das Kind sagt, nee ich will aber noch
00:06:49: gucken.
00:06:51: Ich würde diese eine Folge noch gucken!
00:06:54: So wenn wir das jetzt entzerren wollen aus einem Knoll vielleicht einen Drei-Hack machen weil wir genau wissen Wunschbedürfnis und Grenze.
00:07:07: für mich ist es glaube ich auch einfach wichtig nochmal zu sagen der Wunsche ist ja im eigentlichen.
00:07:14: ich würde gerne noch eine Folge gucken.
00:07:19: Das Bedürfnis
00:07:20: dahinter?
00:07:21: Das kennen wir nicht
00:07:23: in dem Moment.
00:07:24: Und die Grenze ist bei uns?
00:07:28: Die Grenze, aber ich hab ja jetzt gesagt mach aus!
00:07:33: Ich glaube, wir dürfen bei diesem Wunsch anfangen zu hinterfragen.
00:07:40: Oh, es ist gerade spannend... Was ist denn gerade
00:07:43: los?!
00:07:44: sag ich das zu einer ungünstigen Zeit, ist gerade spannend bei Sherry mir vor.
00:07:48: Er macht bei deinem Lieblingsserie.
00:07:50: Ich gucke keine Serien aber ich weiß du guckst öfters mal Serie und ich ruft dich an und sage Du mach' ma jetzt aus.
00:07:57: ganz wichtig
00:08:00: Würde ich blöd finden.
00:08:01: Pauschale
00:08:02: gesagt Richtig Pauschal
00:08:03: gesagt könnte ich dir auch unterstellen dass du vielleicht gar nicht ans Telefon gehen würdest.
00:08:08: Nein!
00:08:08: Aber so diese... also der Wunsch is ja ist ja im ersten Moment erstmal klar.
00:08:17: Fernseh gucken!
00:08:19: Aber was ist denn das da hinter?
00:08:21: Naja, ich finde dahinter zu gucken einfach... Was macht das Kind?
00:08:25: Das ruht sich aus und es braucht eine Pause.
00:08:27: Es ist unabhängig davon dass beim Fernsehen gucken auch viel in unserem Kopf passiert.
00:08:34: aber mal zu fragen was der Wunsch dahinter ist, ist glaube ich wirklich wichtig.
00:08:40: Naja auf diesen Blick hinter diesem Wunsch zu sehen.
00:08:44: Also, weil wenn wir das jetzt auf dieses Fernsehen gucken beziehen ist der Bunche erstmal Fernsehgucken.
00:08:52: Das Bedürfnis dahinter ist uns ja nicht klar.
00:08:56: aber wenn ich frage was ist denn jetzt gerade dein Bedürfenes?
00:08:59: Ich möchte gerne noch einfach ein bisschen abschalten.
00:09:02: Ich habe keinen Hunger.
00:09:05: Ich finde es gerade spannend.
00:09:07: also ich kann mich so schnell verurteilen.
00:09:12: Das ist immer so.
00:09:12: das Problem, was ich habe als Mama.
00:09:14: So auf mich bezogen.
00:09:16: Ja?
00:09:16: Dass so dieses... Ich möchte das jetzt aber oder ich will das aber ist ja eine Super für mich, dass wir so vorschnell agieren.
00:09:29: Also im Kopf,
00:09:30: aber
00:09:30: auch mit dem Nein!
00:09:32: Weißt du was ich
00:09:32: meine?!
00:09:33: Geht hier das auch so?
00:09:35: Manchmal schon ... habe aber irgendwie mir angewöhnt, da irgendwie Kompromissbereiter zu sein.
00:09:44: Ich auch?
00:09:44: Aber so in meinem Kopf ist gleich so... Also diese erste Gedanke muss man wieder diskutieren.
00:09:53: Es ist ja gar nicht!
00:09:57: Das ist ja nur mein Rostcase-Szenario was gleich im Kopf abgeht.
00:10:03: Ja, also wenn wir jetzt mal dabei stehen bleiben.
00:10:05: Und ich würde gerne auf das Thema ... Ey, wenn du nicht willst!
00:10:08: Aber ich möchte über das Eis sprechen.
00:10:11: Wenn mein Kind sagt, ich möchte das Eis heißt für mich persönlich Nicht dass das ein Bedürfnis ist, es ist ein Wunsch und wenn ich sag Mal einer bedürfnungsorientierten Erziehung nachkomme heisst das nicht Dass ich jeden wunsch des kindes irgendwie befriedigen muss.
00:10:30: Also das heißt nicht dass ich, wenn ich bei dem Eisen nein sage, nicht bedürfnisorientiert handele.
00:10:36: Das ist ja völlig was anderes.
00:10:39: Ich muss schon klar unterscheiden, was es ein Wunsch und Bedürfnuss
00:10:43: ist.
00:10:44: Du darfst auch sagen du, ich sehe das, dass du da jetzt gerade Lust auf den Eis hast, aber die Grenze ... Und dein Nein darf trotzdem bleiben!
00:10:54: Manchmal habe ich auch das Gefühl, dieses bedürfen orientierte Erziehung meint schon was richtiges, aber die Anwendung ist noch nicht so.
00:11:06: jedem klar.
00:11:12: Wenn ich zu allem Jahr und Abend sage...
00:11:15: Oh
00:11:16: das ist
00:11:17: schwierig!
00:11:18: Das Ding ist halt irgendwie dass die Grenzen, dass Kinder mal wie soll ich es sagen?
00:11:24: Ich würde jetzt das so sagen, dass unsere Grenzen die wir dem Kind irgendwo aufzeigen, eine Wehrart von einem Gerüst ist.
00:11:33: So stehe ich mir erst mal vor.
00:11:34: Das ist ein Gerüst an dem das Kind sozusagen sich lang handelt weil ohne dieses Gerüst kann es ja wahrscheinlich auch gar nicht richtige Entscheidungen für sich später einfach auch treffen.
00:11:49: Wir begleiten das Kind.
00:11:51: natürlich halten wir es ab von absoluten Fehlentscheidungen und bewahren es auch davor.
00:11:58: Aber ... Wunschbedürfnis um Grenze dürfen alle gleichzeitig da sein, das eine schließt das andere nicht aus.
00:12:06: Ich kann Wunsche haben in Bedürfnissen aber trotzdem darf ne Grenze gehalten werden wo ich dem Kind das Gefühl gebe diese Grenzen halten mich und geben mir einen Rahmen oder ein Gerüst daran zu wachsen.
00:12:18: Ja und ich finde das wichtig dass uns als Eltern klar ist dass ich den Rahmen abstecke, so wie du das ja gesagt hast und das Kind sich in meinem Rahmen frei bewegen kann.
00:12:34: Also weißt Du wenn Du jetzt zum Beispiel sagst also die Grenze ist eine Süßigkeit am Tag?
00:12:38: Und das Kind sagt jetzt aber ich will jetzt ein Eis Dann hast Du ja trotzdem noch die Möglichkeit.
00:12:44: Ja Du pass auf Ich sehe Dass Du jetzt Bock auf einen Eis hast.
00:12:48: Wir haben ja Aber Die Regel Eine Süßkeit
00:12:50: Am Tag
00:12:52: zur Süßigkeit zählte, aber schon der Muffin in der Schule.
00:12:55: Keine Ahnung jetzt ist mir etwas anderes für mich ein oder eine Kita.
00:12:59: Ist ja auch schon viel Zucker drin gewesen und du so... Das ist ja ein Rahmen in dem man sich bewegen kann.
00:13:05: Ja.
00:13:06: Weißt Du?
00:13:06: Wenn man jetzt aber sagt Eine Süßigkeiten am Tag ist bei euch okay oder bei uns oder wie auch immer generell das ist der Rahmen Und das Kind könnte denn sagen Aber ich hatte heute noch nichts Dann ist es ja auch ein... Achso ja stimmt Stimmt ja.
00:13:25: Bei uns gibt es das auch tatsächlich, also bezogen auf so Süßigkeiten.
00:13:30: Ich versuche das generell irgendwie ein bisschen zu vermeiden aber durch Schule, Freunde... Du kannst das nicht richtig aufhalten du kannst es eingrenzen oder du kannst versuchen den Kindern bestimmt das Bewusstsein für Ernährung und auch gesunde Ernährungen beizubringen.
00:13:50: Schlussendlich ist es bei uns und funktioniert wirklich gut.
00:13:54: Wir haben keine starre Regel, ja das muss ich sagen.
00:13:57: also dass ich jetzt sage ihr dürft eine Süßigkeit am Tag essen und dann es gibt auch Tage da essen sie gar nichts mehrere Tage hintereinander weil ich einfach sage denn öffne ich ja... Also mir ist das einfach zu viel persönlich.
00:14:10: Uns gibt's das auch nicht!
00:14:11: So wenn ich dann zum Beispiel mal sage wenn wir jetzt ein Eis gegessen haben irgendwie im Sommer und wir gehen abends irgendwie noch essen oder sind irgendwie unterwegs.
00:14:21: Und sie fragen dann noch, dann sage ich naja Jungs finde jetzt vielleicht ein bisschen viel weil wie hattet ja heute schon das Eis?
00:14:29: Was haltet denn davon wenn wir das vielleicht morgen machen oder übermorgen?
00:14:33: Ja ist okay, cool!
00:14:37: Ich glaube es gibt einen Wunsch und dann gibt es auch die Grenze und wir schaffen das irgendwie durch Kommunikation darüber zu sprechen und diese Grenze zu halten.
00:14:49: Aber ich bin halt nicht so star, weißt du?
00:14:52: Dass ich immer sage Nein, nein, nein!
00:14:54: Weil dann ist ja bei den Kindern so Tor zu.
00:14:58: Ja, sondern wie ... Ich versuche immer ein Stück weit ... Ähm, ja, diese Tür aufzuhalten, dass wir einfach reden und für alle irgendwie einen Kompromiss finden, wo alle sagen, cool okay.
00:15:09: Weißt du's?
00:15:10: Und ich glaube ... ähm ... Ein Nein ein Nein zu etwas, eine Grenze zu ziehen hat ja auch immer noch einen Hintergrund.
00:15:21: Also meistens zumindest.
00:15:24: Dass man auch erklären kann.
00:15:27: und wenn wir jetzt bei diesem Thema Ernährung bleiben also wir hatten zum Beispiel früher wie so ne Schüssel alles was mal zu Weihnachten, was zu Ostern zwischendurch gab immer rein.
00:15:37: aber mittlerweile haben wir tatsächlich den denen die immer viel angeschleppt haben
00:15:43: in
00:15:45: in lieb formuliert, in Lieb gemeint auch gesagt Mensch wir essen das nie im Leben auf sport.
00:15:51: euch das Geld weil teilweise wirklich wir uns auch alle daran gewöhnt haben eben nicht kiloweise Zucker in uns reinzustopfen.
00:16:00: also auf Arbeit werden da auch so eine Schüsse wo jeder was rein hier beworfen hat wo jeder immer hinter rein gegriffen hat.
00:16:06: Das ist ja automatisiert dass du da wenn du dann dieser Schüssel vorbei gehst reingreifst und dich vollstopfst mit Zucker Obwohl das ja eigentlich auch kein Bedürfnis ist.
00:16:16: Es ist ja mehr so eine Gewohnheit, ne Dove an der Wohnheit wenn man sowas ungesundlich reinstopft.
00:16:24: und grundsätzlich weißt du ich glaube
00:16:28: hat ja auch mal...
00:16:30: Ich habe jetzt irgendwie Schmack auf einen Joghurt oder Irgendwas.
00:16:33: mal geht das ja alles.
00:16:35: Also ich muss da sagen, beim Jorot auf einen wahrscheinlich industriell Industriezucker was weiß ich Jorat?
00:16:42: Weil den normalen Jorott den kannst du gerne jeden
00:16:44: Tag essen Ja!
00:16:46: Ich meine jetzt tatsächlich so'n mit bunten Murmeln.
00:16:49: Wir hatten dieses Gespräch da neulich im Einkaufsland.
00:16:53: Der gab's von Barbie Es war pink es waren Barbies Kekse und der hat gesagt Du, das ist aber eine Ausnahme Wir machen uns lieber selber den Joghurt, und dann hat sie ihn auch gegessen.
00:17:05: Und sagt er dann, oh, man hört es recht!
00:17:07: Ja, wir selber machen das besser.
00:17:10: Aber weißt du?
00:17:10: Das ist ja auch eine Sache von Kommunikation.
00:17:12: Das is' ja auch ne Sache von... Ich seh jetzt deinen Wunsch nach diesem pinken Barbie-Joghort.
00:17:18: Aber meine Grenze ist, wir nehmen einen mit und nicht zwölf für jeden Tag.
00:17:23: jetzt einen so.
00:17:24: Weißt
00:17:25: du?!
00:17:25: Und ich glaube, man darf ja auch mal ... seine Grenze, seine eigene Grenze als Elternteil etwas verschieben.
00:17:32: Ich sehe das zum Beispiel so wenn wir ins Kino gehen.
00:17:35: Ja?
00:17:36: Also für mich ... Für mich als Melli!
00:17:41: Als Mama, ich gehe ins Kinospersonen.
00:17:45: Für mich gehört dann ordentliches Getränk und ein Popcorn einfach zu einem Kinobesuch dazu.
00:17:50: Das ist für mich so... Das war schon immer so, dass mich gerne beibehalten.
00:17:56: Das aber auch was Besonderes.
00:17:58: Bei uns gibt's dann auch mal außer der Reihe kein Popcorn.
00:18:02: Ja, weil also es ist ja auch einfach purer Zucker.
00:18:06: So und dann bleibt das aber auch was Besonderes.
00:18:09: Weißt du?
00:18:10: Und auch wenn ich weiß... Oh eigentlich, Junge!
00:18:12: Das ist so ungesund und stopfst da eigentlich die pure Gifte rein.
00:18:19: Aber wie oft gehen wir ins Kino?
00:18:20: Zweimal mehr?
00:18:21: Maximum einmal mehr?
00:18:23: Dann ist das auch was besonderes, denn es ist okay, denn bin ich damit auch fein meine Grenze zu verschieben.
00:18:29: Na ja, wichtig ist bei dem Thema mir jetzt auch mal so ein bisschen darauf zurückzukommen zu sagen.
00:18:33: Dass wir verstehen dass einem Wunsch kein Bedürfnis und das Bedürfenes keine Forderung ist.
00:18:41: Ja!
00:18:41: Das heißt nur wenn ich das Bedirven des Kindes jetzt sehe, dass klar sein muss, dass sich dieser Forderungen diesem offenen Thema sozusagen diese Forderungs nicht immer
00:18:56: sofort
00:18:57: erfüllen muss, sondern dass es da eine Kommunikation gibt.
00:19:00: Und das ist auch okay ist wenn ich eine Grenze habe und sage so geht das nicht oder so ist es für mich nicht fein, dass das nicht gleich bedeutet, dass es meine Grenze zu halten kein Nein zum Kind ist
00:19:16: ja?
00:19:17: Das dürfen wir glaube ich auch verstehen, dass wir da eine klare Unterscheidung treffen müssen um einfach vielleicht auch mit uns besser damit umzugehen, dass es funktioniert.
00:19:32: Na und weißt du was ich auch glaube?
00:19:34: Dass man davor ja auch keine Angst haben sollte zu seiner Grenze zu stehen.
00:19:42: Oh das finde ich gut.
00:19:42: Das ist ein guter Aspekt.
00:19:46: Weißt du also dieses ... Ich sag mal durchziehen, was ich da entschieden habe.
00:19:54: Davor auch keine angst haben.
00:19:55: Warum entscheide ich das denn?
00:19:57: Aus einem Grundprinzip für mich heraus.
00:20:01: Und nicht aus einer langen Weile, weil ich jetzt denke, oh, ich will dich jetzt aber!
00:20:08: Nee?
00:20:08: Ich verstehe schon wieder das meins.
00:20:10: Ja, ich finde es auch gut einfach zu sein sich bewusst zu sein was ich da...was ich für eine Grenze habe und auch diese Grenze Je nach Alter des Kindes, du kannst natürlich nicht mit einer zweijährigen Grundsatzdiskussion führen.
00:20:26: Sollte auch gar nichts ziel sein.
00:20:27: aber wenn ich jetzt zum Beispiel meinem großen Sohn erkläre so und so ist das Wir können gerne wenn das jetzt dein Wunsch ist Können wir darüber reden was hält sie da und davon?
00:20:40: Das wäre für mich fein das wäre für dich fein Und so finden wir da meistens eigentlich immer einen guten Weg, muss ich sagen.
00:20:48: Der Kleine wird schon somit ... Das ist für den auch fein ja?
00:20:52: Also muss ich ehrlich sagen, wenn wir das zum Beispiel mal aus Fernsehe gucken nehmen und ich sage, machst du bitte aus, dann kommt auch mal, ah, ich will aber noch!
00:21:01: Und so, wo ich sage okay ... nach fünf Minuten würde ich jetzt noch raushandeln.
00:21:06: Dann kommt manchmal sechs und ich sag ok.
00:21:09: So weißt Du, er bricht mir ja keinen ab.
00:21:10: also es ist doch okay Die fünf Minuten machen es jetzt nicht.
00:21:14: Aber wenn wir clever sind, fangen wir schon eher an damit.
00:21:17: Fangen mir die fünf
00:21:18: Minuten, die diskutiert werden vielleicht schon eher ein.
00:21:21: Ja genau also weiß du ja das ist schon so.
00:21:24: ich glaube dass man das einfach ein bisschen ein bisschen naja lockerer ist in dem Sinne nicht aber ein bisschen offener für uns selbst.
00:21:33: Aber auch im Sinne wenn wir jetzt noch mal diese Übergangsfolge denken über Gänge gestalten und so.
00:21:38: Es ist ja für alle einfacher wenn man vorher sagt pass auf Wir haben jetzt eine halbe Stunde abgemacht.
00:21:44: Ich sag euch noch mal fünf Minuten vorher, bevor wir das irgendwie ausmachen, sage ich noch einmal Bescheid, dass dann auch Schluss ist?
00:21:51: Ja!
00:21:51: Dann ist es ja auch kein Kompromiss für alle weil das war ja von vornherein gesagt.
00:21:55: Das war ja nur nochmal daran ein Innern, dass es so
00:21:57: ist.
00:22:00: Ja, ich glaube wir dürfen halt irgendwie bei diesem ganzen Thema wünsche Bedürfnisse und Grenzen wie eigentlich gefühlt bei allem irgendwie mehr kommunizieren
00:22:09: um
00:22:09: einfach in Verbindung zu bleiben zu verstehen, was der andere sich wünscht und was da im Kopf auch vorgeht.
00:22:19: Weil manche großen Explosionen könnten damit verhindert werden... Ja absolut!
00:22:26: ...in dem ich einfach versuche zu verstehen das Bedürfnis hinter diesem Wunsch ist.
00:22:32: Manchmal ist es Ruhe, manchmal ist es Zeit, Nähe.
00:22:37: Weißt du?
00:22:38: Einfach so ein bisschen?
00:22:40: Na ja, und wir können auch einfach diese Härte wegpacken.
00:22:44: Diese Härte zwischen ich gebe nach oder ich setze mich durch?
00:22:50: Weißt du so, das darf immer ein gesunder Mittelweg für alle sein.
00:22:55: Ich finde die Erziehung, die für mich angewendet wurde ... Oder auch meine Generation vielleicht auch die Generation davor.
00:23:04: Ich bin ganz sicher aber ich finde, diese Generation hat viel schwarz oder weiß gesehen.
00:23:08: Ja!
00:23:09: Und ich finde, das sollte irgendwie ein bisschen anders sein.
00:23:13: Weil es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß.
00:23:17: Weil jeder der mir gegenübersteht mit jedem Menschen gehe ich an eine Beziehung ein Ob es jetzt eine älteren Kindbeziehung, ob sie freundschaftliche Beziehungen ist.
00:23:25: Ob es eine Beziehung in Partnerschaften ist.
00:23:27: Eine Arbeitskollege, das sind alles Beziehungs, die ich führe und jede Beziehunge ist keine Einbahnstraße um sich lebt von Kommunikation, vom Kompromissen, von Wünschen und auch Grenzen, die Ich halten darf wenn dem anderen ... Weißt du?
00:23:42: Wenn der andere auch über meine Grenze geht Und ich glaube da ist einfach alles immer nur Reden.
00:23:47: Kommunikations ist
00:23:48: alles.
00:23:49: Absolut!
00:23:50: Ich würde das einfach gar nicht so stehen lassen.
00:23:52: Können wir machen, find ich gut.
00:23:54: Ja?
00:23:54: Ich
00:23:56: finde das gut!
00:23:57: Es war mir eine Ehre wie der Folge.
00:24:00: Ich hab die Folge echt gern, muss ich ehrlich sagen.
00:24:05: Weil tatsächlich muss man mal sagen... Wir haben immer unseren großen Plan, so grob ein Thema.
00:24:12: Jeder beschäftigt sich von uns beiden noch einmal mit dem Thema.
00:24:15: Aber es ist halt wirklich ... Freestyle?
00:24:20: Na und was ich geil finde ist auch einfach, dass wir viel von uns preisgeben.
00:24:23: Also...
00:24:24: Naja und das Ding ist halt auch manchmal... Das ist manchmal wirklich... Ich weiß gar nicht ob man es so mitkriegt aber es rattet halt in der Folge.
00:24:29: Ja!
00:24:30: Ist sehr cool.
00:24:33: Sehr
00:24:34: cool.
00:24:34: Ich freue mich auf die nächste Folge.
00:24:36: bis dahin dürft ihr gerne einen Like da lassen, meinen Kommentar fragen.
00:24:40: Gebt
00:24:41: uns bitte fünf Sterne.
00:24:44: Wenn ihr's nicht schon getan habt dann ist jetzt.
00:24:47: Das ist jetzt an der Zeit, das zu tun.
00:24:53: Bis zum nächsten Mal!
00:24:53: Bis dann.
00:24:54: Tschüss!
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