In der Kita klappt es doch! - und Nachmittags Wut & Explosion
Shownotes
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00:00:00: Hi.
00:00:00: Na?
00:00:01: Heute
00:00:01: beschäftigt uns ein Satz, warum klappt es bei denen nur bei mir nicht?
00:00:06: und jetzt stell dir vor, du hättest dein Kind aus der Kita.
00:00:09: die Erzieherin sagt zu dir das war heute alles super!
00:00:12: Es hat alles super geklappt.
00:00:14: Ja
00:00:14: Und Zuhause Ausziehen klappt nicht.
00:00:17: Drama Essen, Drama Umziehen, Drama und Explosion
00:00:23: Kennt glaub ich jeder.
00:00:25: Herzlich willkommen bei Familienrat,
00:00:27: deinem Gesprächsraum für echten Austausch.
00:00:30: Melli, lasst uns mal auseinandernehmen, dass funktionieren und sich wohlfühlen zwei unterschiedliche Dinge sind?
00:00:37: Ja, ich glaube also wenn man dieses Mensch warum klappt es bei denen nicht immer bei mir eskaliert ist eigentlich ein Kompliment weil
00:00:48: jetzt denken wir
00:00:50: ja aber einen Kind wird nur Richtig extrem eskalieren, wenn es sich gesehen führt gehalten sicher genug dass das auch gehalten werden kann.
00:01:03: Das heißt also am Ende Ja ist super anstrengend ja Es ist super Anstrengen Wenn das Kind immer bei dir diese Ausbrüche kriegt diese teilweise auch schwer zu haltenden ja emotionalen Angelegenheiten auch einfach.
00:01:19: die muss ja nicht immer diesen ausbruch sein.
00:01:22: es kann ja auch tatsächlich Einfach nur Wut sein, die sich angestaut hat.
00:01:26: Eine extreme Trauigkeit oder das ist ja meistens nicht vorhersehbar.
00:01:33: aber grundsätzlich glaube ich ist Akita super super anstrengend.
00:01:37: Wir haben viele Reize, die da auf die Kinder einpressen.
00:01:42: Viele Reize und Kinder, viele Nervensysteme, die alle jeden Tag unterschiedlich sind.
00:01:48: Und am schlimmsten ist diese Reizmenge kann nicht gefiltert werden.
00:01:55: Und wenn man jetzt auf deinen kleinen Hasen nochmal schaut mit der Neurodivergenz, diese Reize die ja eh eintreffen.
00:02:05: Egal bei welchem Gehirn!
00:02:08: Die sind ja da.
00:02:09: und neurodivergente Kinder, Menschen nehmen das ja in einer ganz anderen Qualität wahr.
00:02:16: also Lautstärke noch mal lauter Höhen noch einmal höher und diese Qualität dessen ist einfach unfassbar.
00:02:26: Ich erkläre das auch den Eltern, teilweise ist ja so dieses Autismus-Spektrum Störung auch gekoppelt an der AVWS.
00:02:33: Das heißt also eine auditive Wahrnehmungsverarbeitungsstörung
00:02:36: und... Kommt mir bekannt vor?
00:02:37: ...ich habe mal bei einer Fortbildung dazu teilgenommen, dass war wirklich unfassbaar.
00:02:41: da hat der Dozent eingespielt wie die Kinder hören oder wie die Menschen hören.
00:02:47: Den gingen nicht nur um Kinder sondern ja auch allgemein nur um dieses Krankheitsbild.
00:02:53: Du hast alles gleich laut gehört.
00:02:55: Also wir haben uns unterhalten, das war eine Lautstärke und die Feuerwehr draußen auf der Straße genauso laut wie das was wir hören also diese ganzen Nebengeräusche die unser Gehirn abschalten kann.
00:03:08: Fetern!
00:03:09: Unser Gehirrn kann ja filtern.
00:03:11: Genau
00:03:11: es kann quasi dass was ich gerade nicht brauche leise stellen und das was ich brauche fokussieren und das ist kaputt in diesem in dieser AVWS, um es mal ganz platt zu sagen.
00:03:23: Das funktioniert nicht!
00:03:24: Das war übel ansteigend.
00:03:26: also das kann ich dir sagen.
00:03:28: Für diese eine Minute die wir da hören mussten... Ich habe gedacht mein Kopf platzt und wenn man sich das überlegt ...das war ne Szene aus dem Elternhaus?
00:03:40: Das improziert in die Schule oder das in die Kita wo da ja nochmal mehr und mehr Geräusche sind.
00:03:48: Ich würde rückwärts raus an und sagen, nehm ich wieder mit.
00:03:52: Und das erklärt halt auch für mich so diese Schwierigkeit geradefür die Autismus-Spektrumstörung dass die so eine Schwierigkeiten in diesen großen Gruppen haben.
00:04:03: Das erklärt für mich sowieso viel.
00:04:04: wenn du es einmal gehört hast, dass alles gleich laut ist Du kriegst wirklich zuviel in deinem Kopf weil das ja nicht gefiltert wird.
00:04:13: Alles ist gleich laut.
00:04:14: Jedes piepsen, jedes rascheln, jedes... alles ist genauso laut wie deine eigene Stimme.
00:04:20: Das ist wirklich unfassbar und wenn ich das als Kind, als normal entwickeltes Kind habe lerne ich das ja auch erst.
00:04:30: Das darfst du stellen was ich brauche, das was ich mich gerade nicht interessiert vielleicht ist es auch grade die Mama oder die Erzieherin oder irgendwas leise zu stellen aber dass ist unwahrsbeanstrengend Und das dürfen wir nicht vergessen.
00:04:43: Ja, wir denken immer ja die spielen den ganzen Tag und ich bin natürlich arbeitet und ich habe so viel zu tun und höhe.
00:04:49: aber also Ich lade dich ein geh mal einen tag helfen in der Kita und sprechen wir uns wieder dass kita anstrengt ist oder eben nicht.
00:04:58: und ich glaube das grundprobleme ist eben auch dass viele diesen aspekt vergessen dass ja eben dieses zurückstellen von bedürfnissen nochmal eine ganz andere nummer Wenn ich das aus der Kappe des Kindes betrachte oder mit der Sichtweise des Kinds betracht, wie viele Bedürfnisse muss ich mit ... ... wenn sich anderen Kindern zurückstellen?
00:05:22: Weißt du, wenn wir beide irgendwie uns unterhalten und du sagst, oh nee, ich möchte jetzt irgendwie gerne was gesundes essen.
00:05:29: Ich möchte nicht zum Italiener gehen oder so.
00:05:31: Okay dann ist es... Da sind nur wir beide!
00:05:34: Und da gibt's eine Lösung.
00:05:36: Aber so zwanzig Kinder, die da irgendwie eine andere Meinung haben?
00:05:40: Das ist schon sehr anstrengend.
00:05:41: Ich glaube dass die Kinder eine unheimlich starke Anpassung an den Tag legen müssen und das es gar nicht so einfach ist für das Nervensystem was ja auch noch wächst und sich entwickelt.
00:05:56: Das finde ich schon sehr spannend das ganze Thema.
00:05:59: aber wenn wir das mal auseinander nehmen und sagen da hat's funktioniert und zu Hause nicht Wie können wir damit umgehen als Eltern?
00:06:10: Was passiert, was kann ich machen wie... wie kann ich vielleicht mein Verständnis auch noch ein bisschen mehr da hin bewegen.
00:06:19: Dass ich es nicht persönlich nehme.
00:06:22: Weißt du was das Schlimmste ist glaube ich, dass wir super, super schnell vergessen.
00:06:26: Wir wollen ja den Austausch, stelle vor du holst das Kind ab sitzt im Auto.
00:06:30: Was is die erste Intention?
00:06:31: Ach erzähl doch mal!
00:06:33: Aber dieses Nervensystem ist ja eigentlich völlig drüber.
00:06:36: Deswegen eskaliert das bei vielen im Auto oder in der Straßenbahn.
00:06:42: Und wir kommen denn und wollen unbedingt den Austausch, weil wir haben das Kind vermisst.
00:06:46: Wir wollen wissen was es so erlebt hat und wollen so viel.
00:06:50: Das Kind sagt für sich halt den Sabel mit der einfachen Drohung.
00:06:57: Ich glaube dass das Aller-Erste was wir machen können Das kennt jetzt gerade überhaupt bereit für Fragen, für das was ich vorhabe.
00:07:07: Ja und ich glaube man darf sich angewöhnen wenn man aufeinander trifft vielleicht erstmal Ruhe ein kann zu lassen körperlich da zu sein Vielleicht auch körperliche Nähe erst mal aufzubauen.
00:07:23: Und erst einmal ganz sanft sage ich jetzt mal zu fragen Mensch Was brauchst du gerade?
00:07:28: Es war ja gerade bestimmt viel los.
00:07:32: Das Allerschlimmste, was ich früher wirklich falsch gemacht habe.
00:07:34: Ich hab ihr sabbert und sie sabbert.
00:07:35: Oh Mensch!
00:07:36: Und auch ich wollte das überlebt... weil ich mich immer gedacht habe, wieso?
00:07:41: Wurde der denn nicht?
00:07:44: Er wollte einfach gar nicht erzählen.
00:07:46: Weil er den ganzen Tag ja erzählende Menschen um sich drum hatte.
00:07:50: Dann hab ich das irgendwann verstanden und dann war zu Hause es auch besser.
00:07:55: Also ich habe quasi erst mal reizgemindert meine Klappe gehalten Erst mal vielleicht auch gefragt, Mensch, möchtest du jetzt Musik im Auto hören oder wollen wir es auslassen?
00:08:04: Ganz oft kam die Antwort.
00:08:05: Lass es aus!
00:08:07: Dürfen wir das Fenster runtermachen?
00:08:08: Darf ich aus dem Fenster gucken?
00:08:10: Für uns natürlich als Erwachsene... Also ich sage jetzt einfach mal für mich war das super schwer auszuhalten weil ich natürlich... Ich wollte Infos ja.
00:08:18: Ich wollte infos, ich wollte versorgt werden.
00:08:19: was war los?
00:08:21: aber mein Kind wollte nur Ruhe.
00:08:23: Naja ist die Frage halt wirklich nicht nur hat es denn funktioniert in der Kita das anziehen, dass essen und so weiter.
00:08:33: Sondern was hat es mein Kind auch gekostet?
00:08:35: Dass das funktioniert.
00:08:37: Weil ich glaube, dass man nicht verbinden darf oder verwechseln darf zwischen einer starken Anpassung in eine Situation wo das Kind muss.
00:08:46: Ja!
00:08:46: Es hat ja in dem Moment keine andere Wahl und den Bereich wo ich mich wohl fühle.
00:08:52: Beides darf existieren, nebeneinander.
00:08:56: Das heißt in der Kita darf es... Ich darf einen anstrengenden Tag haben so wie wir auch.
00:09:01: Wir haben anstreggende Tage und die waren toll aber sie waren trotzdem anstregnend Und das glaube ich vergessen wir bei Kindern dass auch die sagen können Ökmösch jetzt nicht.
00:09:14: Bei uns Erwachsenen ist das ja auch so dass wir denn sagen oh ich möchte heute einfach nur noch meine Ruhe haben dürfen das irgendwie sagen und es ist auch okay.
00:09:25: Aber bei den Kindern, ist das wie nicht existent?
00:09:29: Naja weil ja sich der Wachsende häufig auch angegriffen führt persönlich angegriff.
00:09:34: ich möchte jetzt meine Ruhe.
00:09:37: Ist ja schon ein Brett.
00:09:39: erstmal wenn ich es persönlich nehme Wenn ich es als Information nehme dann kann ich fragen genau dann kann Ich fragen oh wofür los heute?
00:09:51: Okay, was brauchst du?
00:09:53: Und diesen Rückzug eventuell.
00:09:56: Den das Kind braucht oder die Ruhe, was auch immer als Information sind und nicht als persönliches Angreifen, persönliches Weckdrücken oder oder oder ja und ich glaube dass ist der wireste Teil dessen wenn wir eben in den Räumen zu Hause sind erst mal ohne Bewertung anzunehmen, was das Kind gerade braucht.
00:10:21: Weil ... A, übtes Kind ist ja noch?
00:10:24: Ja!
00:10:26: Wie hat es sich den Ganztag angepasst?
00:10:29: Hat irgendwie für andere auch Dinge übernommen... hat für andere ja auch so viel irgendwie geleistet und für sich.
00:10:37: aber das ist ja faktisch gesehen der erste Teil am Tag wo's vielleicht auch wirklich eine Grenze ziehen kann und sagen kann ich möchte nicht Ich brauche jetzt meine Ruhe Weil wenn man jetzt in einem Keteralter guckt, wie oft sagt meine Tochter zu Hause, weißt du Mama?
00:10:54: Dann haben die heute dieses blöde Spiel gespielt und ich musste mit spielen.
00:10:58: Weil das ja alle spielen oder so allgemein Gruppenangebote.
00:11:05: Die haben den ganzen Tag in einer Gruppe funktioniert!
00:11:08: Ja genießt deine Ruhe auch wenn es gleichzeitig für mich bedeutet du möchtest gerade nicht mit mir sein aber ist doch okay wenn ich das akzeptieren kann für mich Das ist eben nicht gegen mich.
00:11:21: Ja, das ist super wichtig!
00:11:22: Also das zu verstehen ist wirklich sehr, sehr wichtig weil wir Erwachsenen dürfen auch uns daran erinnern wie es uns gehen würde mit zwanzig erwachsenden Menschen in einem Großraumbüro.
00:11:37: Es ist unfassbar... ... Rohrensausen wahrscheinlich daraus
00:11:43: gehen?
00:11:43: Naja, und da ist ja noch eine Toni an.
00:11:44: Da klingelt einer uns die Tür des Telefons... Also geschrei,
00:11:48: geschrei Kinder!
00:11:49: Die weinen, die schreien.
00:11:53: Das sind so viele Gerüche, Geräusche, so viel Reize.
00:11:57: also ich hätte Kopfschmerzen danach Und das machen die Kinder ja nicht einen Tag oder nur zwei Stunden am Tag Sondern dass es ja bei den meisten Kindern wie ein Arbeitstag von den Stundenzahlen her und das ist schon enorm für das kleine Nervensystem.
00:12:16: Ja, und weißt du denn gibt es ja so Tage wo man viel draußen ist.
00:12:22: Aber dann kommen die Tage wo vielleicht wirklich aus Eimern regnet und jetzt hier sagen ne also zwanzig Plitschnaske genau da müssen wir uns nicht machen wir bleiben drinnen.
00:12:32: Also ich weiß so dieses Warum funktioniert es bei denen und bei uns nicht?
00:12:38: Man darf ja auch den ganzen Tag betrachten.
00:12:40: Was ist denn passiert, was ist nicht passiert?
00:12:43: Hatten die überhaupt eine Möglichkeit sich zu regulieren?
00:12:46: Weil ganz oft wenn ich dann in die reflektion für mich gehe habe Ich auch den aha moment okay ihr wollt nicht einmal draußen.
00:12:54: Ja klar dass du völlig überpisst bist und völlig drüber mit den ganzen infos.
00:12:59: Und wie oft musst ein kind kooperieren?
00:13:02: Das weiß ich ja gar nicht.
00:13:03: Ich weiß doch gar nicht mit wie viel Frieders Karl-Eins, meine Tochter oder meinen Sohn schon kooperieren musste an dem ganzen Tag.
00:13:13: Ich war hier nicht dabei und ich glaube dieser Fakt dass es zu Hause eskaliert ist eigentlich was Gutes weil es sich denn nicht mehr anpassen muss.
00:13:24: Natürlich für mich als Elternteil schwierig auszuhalten, wenn man sich denkt ich bin doch vielleicht auch gerade noch drüber oder bin geschafft und möchte vielleicht auch meine Ruhe ist ja immer so ein schwieriger Grad.
00:13:36: Aber am Ende darf man sich genauso wie bei einem selber fragen was wir eine Freundin zu dir kommen würde und sagen ich habe heute mal Lust auf einen Kaffee.
00:13:44: können wir uns irgendwie raussetzen nicht viel erzählen?
00:13:46: ich möchte einfach nur beide sein deine Nähe genießen und nichts tun
00:13:50: oder eine Runde spazieren gehen.
00:13:53: Oder du würdest ja auch nicht sagen, oh, sollen das jetzt?
00:13:57: Doch würde ich bei dir.
00:13:58: Aber weißt du was ich meine ... Wir gehen immer so selbstverständlich mit Freundinnen um oder vielleicht auch dem Partner aber bei unseren Kindern muss es irgendwie anders sein.
00:14:09: Manchmal ist das Gefühl.
00:14:11: Oder dass jetzt Bewerbend für irgendwen da draus zu machen Ja also ich nehme mich da nicht aus Ich würde niemals auf die Idee kommen, zu sagen Mensch, hast du jetzt einen Schlichten?
00:14:19: Da hättest du.
00:14:20: Warum ist das so eine Schichtelange?
00:14:23: Würde ich so aus erster Intention, würde ich dich das niemals fragen!
00:14:27: Und grundsätzlich müssen wir ja gucken wie anstrengend war einfach der Tag Ja Wie anstreggend war der Tag was kann ich Zuhause erwarten Was kann ich Für mich reflektieren?
00:14:38: und Was für mich aber auch irgendwie trotzdem super super wichtig ist Ist dass ich Etwas verstehe warum etwas so ist, aber eine Grenze trotzdem parallel dazu existieren kann.
00:14:53: Also wenn es jetzt darum geht ein Wutausbruch ist da weil das Nervensystem ist überlastet.
00:15:00: ich sage du pass auf wir essen heute Schnitte zum Anbrot da ist bei uns ganz oft und dann geht irgendein Gerangel los ... denn sag ich auch ganz klar, du verstehe, dass du gerade sauer bist oder dass du das grade nicht schön findest.
00:15:15: Aber du musst jetzt nicht einen Streit mit deinem Bruder da provozieren... ...oder da hauen oder irgendwie so ein Geschwisterthema anfangen.
00:15:21: Also dieses Grenzen dürfen ja trotzdem existieren.
00:15:26: Auch wenn etwas am Tag anstrengend war oder ja irgendwo wie sage ich?
00:15:36: Etwas belasten war anstrendend all das aber viele Vergessenheit auch einfach dann trotzdem, dass die Grenze parallel dazu auch da sein darf?
00:15:48: Naja ich denke einfach das der Wutausbruch wenn es der falsche Teller war oder das falsche Essen.
00:15:56: Einfach irgendwie eine Art der sichtbaren Rechnung ist für das was davor war
00:16:00: ja
00:16:01: alle das was Davor war wo die Anpassung dabei ist wahrscheinlich maskiert worden.
00:16:11: Es hat funktioniert.
00:16:14: Ja,
00:16:14: das ist in der Kita klappt es ja für mich eigentlich.
00:16:16: schlussendlich nur der Hinweis dass es funktionieren kann unter bestimmten Situationen.
00:16:24: aber das ist ja nicht das was ich möchte dass das Kind unter Dauerstress funktioniert.
00:16:33: Das ist ja
00:16:38: Ich passe mich extrem an oder ich passe mich sehr an, ist ja super anstrengend.
00:16:45: Also das wie wenn ich auf einem großen Geschäftsessen bin und eigentlich gerne irgendwie mich schief hinsetzen würde.
00:16:53: Gerne in meinem Jagon reden möchte aber eigentlich weiß ich muss gerade sitzen.
00:16:57: Ich darf mich jetzt hier nicht daneben benehmen.
00:16:58: Ist es ein wichtiges Essen?
00:17:01: Das sind ja manchmal zwei Stunden schon wo du denkst reicht jetzt wenn wir dann wieder beim normalen Ich übergehen wollen.
00:17:11: Und so glaube ich, kann man sich das ja auch vorstellen bei Kindern.
00:17:15: Wenn so eine Situation ist, dann werden wir jetzt mal ein bisschen zurück gehen.
00:17:19: und wir haben jetzt die Situation.
00:17:21: Wir kommen nach Hause, wir haben die Information aufgenommen.
00:17:24: in der Kita war alles super Alles hat toll geklappt Das Kind hat super mitgemacht oder in der Schule Ja?
00:17:30: Und zuhause kommt es dann zum... Zum Wutausbruch.
00:17:35: Wenk Kleinigkeiten sagen wir jetzt mal, ja?
00:17:39: Welche Fragen darf ich mir denn vielleicht auch als Erwachsener in dem Moment stellen ob das jetzt... Ich sag mal es ist ja nicht betrifft und ja nicht nur uns Eltern sondern wahrscheinlich auch mal die Großeltern oder so.
00:17:50: wie gehe ich damit um?
00:17:51: Ich würde mich tatsächlich als erstes fragen okay was musst du das Kind dann heute schon leisten?
00:17:56: Ja!
00:17:56: Was muss des leisten?
00:17:57: und vor allen Dingen was braucht es jetzt?
00:18:00: Brauche es noch mehr Programm?
00:18:02: Braucht es vielleicht wirklich Ich muss noch einkaufen als Mama.
00:18:07: Oder auch ist das nicht?
00:18:09: Weißt du, manchmal ist ja die Kapazität einfach für sowas gar nicht da und ich kann es ja erfragen.
00:18:14: Mensch kriegen wir das hin.
00:18:16: Wir müssten heute noch einkleufen, wollen wir das jetzt machen?
00:18:19: Wollen wir nachher noch mal los?
00:18:20: Na klar!
00:18:21: Es ist das Einfachste vielleicht gleich auf dem Kita-Weg nach Hause.
00:18:23: Da ist irgendwo eine Einkaufsmöglichkeit.
00:18:26: Wir machen das jetzt mal eben noch schnell aber auch das würde ein leeres... Kooperationsrucksack ja noch mehr lehren, weil ich in Kompromiss eingehen muss als Kind.
00:18:41: Ich glaube was brauchst du?
00:18:43: Was war heute schon?
00:18:45: und auch so ein bisschen... Was können wir uns jetzt beide Gutes tun?
00:18:50: oder zu dritt oder wie auch immer?
00:18:52: Wie viele Personen es betrifft?
00:18:54: Ja, ich glaube eine Kommunikation ist dahingehend auch wichtig.
00:18:57: also wenn wir noch irgendwelche Sachen allerdings besprechen Tatsächlich versuche da einfach, weil manche Dinge müssen einfach sein.
00:19:05: Also geht dann halt nicht anders... Da ist
00:19:08: sie wieder die Grenze ja?
00:19:09: Ja,
00:19:09: da ist sie wider die Grenzen.
00:19:11: Manche Dinge müssten einfach irgendwie gemacht werden.
00:19:13: aber ich versuche das zu kommunizieren zusammen.
00:19:16: pass auf weiß war anstrengend heute für dich.
00:19:19: Wir haben hushen da schnell mal durch den Einkaufsladen noch durch.
00:19:24: wir beeilen uns einfach und Zuhause Gucken wir mal, was wir machen können.
00:19:28: Was dir Spaß macht?
00:19:29: Um einfach eine gewisse Bereitschaft wiederzuschaffen, dass das Kind seinen Akku auch ein bisschen aufladen kann mit etwas, was ihm Spaß macht und dann wiederzuscharfen, dass es möglich ist zu kooperieren.
00:19:41: Weil wenn ich immer nur verlange, verlange... ...verlange habe ich irgendwann gelernt.
00:19:47: Es geht mir ja nicht anders als Erwachsener Wenn ich sage mal Ich hab gelernt, dass's besser funktioniert Und bei mir ist es nicht anders.
00:19:56: wenn von mir nur verlangt wird, aber nichts zurückgegeben
00:20:00: wird.
00:20:01: Dann fällt mir das ja auch irgendwie schwer und bei den Kindern ist es nicht anders.
00:20:06: also versuche da eine gewisse Gratwanderung zu schaffen.
00:20:11: ich habe unfassbaren Respekt vor Alleinerziehenden die alles immer unter einem Hut kriegen müssen und wie gesagt es sind genügend Dinge die einfach erledigt werden müssen.
00:20:24: Aber wir gehen noch mal zurück zu dem Einkaufsthema.
00:20:28: Bei uns hat sich das zum Beispiel super gut geändert oder ist besser geworden, als ich gesagt habe Mensch welchen Wagen wollen wir denn nehmen?
00:20:38: Wollen wir einen großen Wagen?
00:20:39: Willst du dich reinsetzen?
00:20:40: Wollt mir ein Kleinen den du selber schieben kannst?
00:20:43: Willtest du vielleicht einfach nur draufstehen und dich festhalten?
00:20:46: willst du ihn schieben und willst
00:20:47: du selber
00:20:47: reinpacken?
00:20:48: also wie viel Kapazität für was da ist weiß ich ja auch nicht.
00:20:52: wenn ich einfach entschieden habe und gesagt hab komm Du setzt dich jetzt rein.
00:20:56: Dann ist vielleicht ja schon wieder eine Grenze, die ich überschritten habe weil der Plan wieder anders im Kopf war.
00:21:02: das haben wir in der letzten Folge dass ich den Plan auch nicht weiß.
00:21:07: aber wenn ich sage du pass auf Das ist mein Plan Wenn du denen jetzt wenn du da mit Fein bist.
00:21:15: wie kann ich diesen Plan anpassen?
00:21:16: Dass es auch für Dich noch okay ist und ich halte trotzdem meine Grenzen.
00:21:21: Einkaufen muss heute sein, weil sonst haben wir heute Abend nichts zu essen.
00:21:25: Aber wie wollen wir es gestalten?
00:21:26: Und auch da gehe ich ja in die Verbindung und sage Mensch wird sie schieben!
00:21:29: Wird's ein Eingeläubwagen?
00:21:30: Wirds du ein oder ich ein?
00:21:33: Und halt eben nicht aus der Eile herauszusagen pass auf wir machen das jetzt ratzratzratzerinder fertig raus.
00:21:38: Weißt Du was mir aufgefallen ist dass wir Erwachsenen ganz oft den Kindern Fragen stellen die aber gleich beantworten
00:21:47: Ja
00:21:48: Ist Dir das auch schon mal aufgefallen?
00:21:50: Nö, natürlich.
00:21:52: Also das finde ich total spannend!
00:21:55: Wir stellen den Kindern Fragen
00:21:57: und
00:21:58: ich sage jetzt mal vom Einkaufswagen her welchen Einkaufswagen wollen wir nehmen?
00:22:01: Ach wir nehmen gleich den großen oder?
00:22:03: Und die Kinder haben gar keinen Raum zu antworten.
00:22:06: und das achte ich im Moment so doll drauf und wird mir immer bewusst.
00:22:11: da wo ich so denke ja krass wir können wir halten es nicht aus Mal zu warten also die Fünf Sekunden kurz in Stille zu sein, um dem Kind die Möglichkeit zu geben.
00:22:24: Die Antwort zu geben
00:22:26: und auch erst mal zu überlegen was will ich denn überhaupt?
00:22:29: Weil bei uns ist das klar ja am besten wir nehmen den Groß da passt viel rein.
00:22:32: Wir sind schnell durch taktak takt du gestenken.
00:22:36: Aber Kinder müssen ja auch erstmal überlegen ja was will Ich denn überhaupt und dass kann ja dauern.
00:22:41: Ja
00:22:43: Und deswegen habe ich auch meistens immer schon Den moment abgewarteten nach dem kindergarten Wenn meine Tochter gesagt hat, jetzt kann ich wieder erzählen.
00:22:50: Jetzt geht es wieder!
00:22:52: Wir haben auch bei uns vor der Kita so eine riesengroße Mauer und irgendwann habe ich angefangen damit wollen wir noch mal auf der Mauer hin und her laufen.
00:23:00: Das wurde dann natürlich zum Running Gag weil meine Tochte immer gesagt hat Ich will auf die Mauer Und wenn mein Mann nah war da wieder auf der Mauern.
00:23:08: Ja Weil das reguliert hat Einmal hoch einmal runter Die durfte runterspringen Dann konnten wir losfahren.
00:23:16: Und da habe ich quasi diesen Moment abgepasst und hab gesagt, Mensch du... ...ich würde jetzt noch einkaufen gehen.
00:23:21: Überleg dir schon mal was du für ein Wagen
00:23:23: möchtest.".
00:23:24: Ja!
00:23:25: Ich mache das quasi nicht vor Ort aber nur kleiner Spoiler.
00:23:29: Da bin ich auch nicht sofort draufgekommen sondern Übung machte den Meister.
00:23:33: Ich habe denn irgendwann gedacht, das siehst Du?
00:23:35: Wenn wir jetzt alles so ein bisschen vorweg nehmen kommt sie damit besser zurecht also gerade meine kleine Tochter und habt dann irgendwann quasi im Auto schon Mensch.
00:23:45: noch mal schnell daran huschen, was wollen wir für einen Einkaufswagen nehmen?
00:23:50: Gefühlt steht und fällt alles oft mit softwaren Übergängen.
00:23:54: Absolut!
00:23:55: Wir erwachsen dann ja auch relativ schnell im Denken sind und auch ich sage mal im Leistungsmodus oft funktionieren.
00:24:04: Im absoluten Funktionieren.
00:24:05: Alles muss optimiert werden.
00:24:08: Wir übersehen
00:24:09: da manchmal die Leistung der Kinder.
00:24:12: Ja absolut
00:24:13: Und ich denke, dass das ein großes Thema ist was uns vielleicht auch helfen kann den Familienalletag ein bisschen ruhiger zu gestalten und vor allen Dingen auch vielleicht solchen Wutausbrüchen Zuhause oder auch Streitigkeiten zwischen Geschwistern.
00:24:33: Weil da auch ja zwei Nervensysteme aufeinander knallen die natürlich viel erlebt haben von dem Tag.
00:24:40: wir nallen dann aufeinander müssen dann noch miteinander kooperieren.
00:24:46: Und manchmal ist ja da keine Kapazität mehr für das.
00:24:51: Na und, was ich bei Geschwistern auch schwierig finde?
00:24:54: Die haben ja unterschiedliche Bedürfnisse.
00:24:56: also gerade bei uns in der Kombination du hast ja auch Vorschuleiter und eher schon irgendwie halb ausziehend im Teenie-Alter.
00:25:07: Naja, ihr führt es ja so ein bisschen zu Hause.
00:25:11: Aber ich sag mal mit ungefähr sechs und fast dreizehn, das sind ja zwei Welten die da irgendwie miteinander leben.
00:25:23: Und dann kommen wir noch dazu.
00:25:25: Ja und ich glaube dass dürfen wir halt auch nicht aus den Augen verlieren, dass es ja auch sein darf... Geschwister, auch wenn sie sich lieben und auch wenn Sie Familie sind trotzdem mehr andere Bedürfnisse haben.
00:25:37: Andere Vorstellungen, andere Pläne im Kopf Und dass das nicht immer d'accord gehen muss.
00:25:42: Auf jeden Fall
00:25:44: Was wollen wir denn den Eltern mitgeben?
00:25:46: Wollen wir es noch mal zusammen fassen
00:25:49: Dass die auf jeden fall
00:25:51: einen
00:25:52: Bewusstsein dafür erschaffen sollten, dass die Kinder schon viel geleistet haben an dem Tag viel kooperiert haben, vier Anpassungen gezeigt haben.
00:26:02: Und dass es für uns wahrscheinlich nur kleine Dinge sind wie ich musste ein Spiel spielen auf das ich keinen Bock hatte...
00:26:08: Mit Menschen mit die ich vielleicht gar nicht so mag?
00:26:12: Ja,
00:26:12: das vergessen wir, dass das für Kinder und für das Nervensystem und für die Entwicklung der Kinder halt auch unfassbarer Arbeit ist, die sie da schaffen.
00:26:26: in diesem Zusammenhang zu gucken, wann beginnt denn das?
00:26:30: Wann beginnt dann die Situation zu kippen.
00:26:32: Wann beginnen das Nervensystem Alarmzuschlagen?
00:26:35: was passiert denn da und was kann mein Kind dann just an dieser Moment gebrauchen halt wieder runterzufahren um diesen Anstieg von innerer Anspannung wieder abzubauen?
00:26:49: ich glaube wir sollten solche situationen nachmittags versuchen zu verstehen anstatt sie zu verändern wollen
00:26:55: Ja.
00:26:56: Also ich glaube, dass das verstehen als erstes kommt weil wir lernen müssen wie funktioniert mein Kind was braucht es?
00:27:07: Was tut meinem Kind gut?
00:27:10: und da kann ich keine gebrauchsanweisung verschreiben sondern ich muss meinen kind dahin gehen kennenlernen wie ist funktioniert und dann kann ich gucken wie kann ich mit der situation besser umgehen Wie kann ich die Situation vielleicht verändern, dass es für uns beide passt?
00:27:29: Dass wir jetzt zum Beispiel nach der Schule, nach der Kita entspannt einkaufen gehen können.
00:27:35: Weil's einfach gemacht werden muss.
00:27:37: Ja da ist das ja auch diese Grenze.
00:27:39: Welche Grenze habe ich in dieser ganzen Nummer?
00:27:42: Ich denke die Grenze ist wichtig dazu ziehen
00:27:46: und für mich ist es auch wirklich wichtig nochmal zu sagen, hoizieh nicht alles gleich auf dich!
00:27:52: Frag dich nicht als erstes so, wo du dich empfalt und warum geht es bei anderen?
00:27:56: Sondern tatsächlich ruhig bleiben.
00:28:00: Und von außen schon!
00:28:01: Ich würde sagen wenn Du Dein Familienleben nicht nur das Familienverhalten nicht nur bewerten möchtest sondern besser verstehen dann kommen mit uns ins Familienrat und wir freuen uns auf ganz viel Liebe auf ganz viele tolle Kommentare.
00:28:18: Oh ja lass Liebe da Wenn ihr Fragen habt, Einwände, Inspiration immer her damit und wir nehmen das gerne mit in die nächsten Folgen oder in die nächste Staffel.
00:28:33: Bis dann!
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